Zielsetzung: Zeitplan

Nachdem ich es im umfangreichen Beitrag zur Zielsetzung angekündigt hatte, bin ich wohl einen Zeitplan schuldig. Tatsächlich kann ich keine konkreten Datumsangaben machen, aber die zeitliche Abfolge skizzieren.

Präambel

Wow, wie hochgestochen. Es geht um ein paar einleitende Gedanken, um den Beitrag im richtigen Rahmen zu präsentieren.

  1. Die Anfragen nach der Kompatibilität von Lizenzinhabern der Software mit PHP 7 häufen sich. Dies ist nur ein Beispiel dafür, dass es wahrlich Wichtigeres zu tun gibt, als den Zeitplan zur Migration in aller Ausführlichkeit zu erläutern. Zumal es um eine ganz spezielle Website geht, die Vorgehensweise zumindest hinsichtlich des Zeitplans nur auf wenige andere Websites übertragbar ist und somit dem Leser wenig Mehrwert liefert.
  2. Mich erreichen Anfragen per manuell verschickter E-Mail, weil das Support-Formular auf der Seite nicht funktioniert. Schlussfolgerung: Wenn auf der alten Seite nicht einmal das Kontaktformular nutzbar ist, muss die neue Seite bei weitem noch nicht perfekt sein, bevor sie online gestellt wird.

Workflow ermöglichen, Daten und Inhalte migrieren

Wichtig ist im ersten Schritt nur, dass Dateistruktur und Inhalte von der alten Seite übernommen, sämtliche Daten verfügbar sind und ich meiner täglichen Arbeit nachgehen kann. Dazu gehört die Arbeitszeiterfassung und dass ich entsprechende Rechnungen verschicken kann. Daran wiederum hängt die Kundenverwaltung und da Rechnungspositionen intern als Produkte in WooCommerce gespeichert werden, auch weite Teile der Produktverwaltung.

Das war es eigentlich auch schon für den ersten Schritt. Ob nun Bestellungen möglich sind oder ein entsprechender Hinweis auf laufende Umstrukturierungen erscheint, spielt wirtschaftlich betrachtet (leider) keine allzu große Rolle.

Da aber mit dem Rechnungswesen die Kunden- und Produktverwaltung ohnehin schon weitestgehend in Betrieb sein müssen, fehlt zur Ermöglichung von Bestellungen „nur noch“ der Checkout. Dieser ist dank WooCommerce bereits vorhanden und muss (nochmal) „nur noch“ meinen individuellen Anforderungen und der Gesetzeslage angepasst werden. Auch wenn möglicherweise nicht alle Produkte gleich bestellbar sein werden, so wird doch bereits in der ersten Phase des Relaunchs eine Bestellung möglich sein.

Zu den Inhalten sei gesagt, dass Sie wenigstens halbwegs so dargestellt werden sollten wie vor der Migration. Insbesondere die Startseite und rechtlich relevante Seiten wie das Impressum müssen nicht nur lesbare, sondern auch ohne gravierende optische Mängel dargestellt werden.

Nebenbei habe ich auch entschieden, doch gleich sämtliche Webseiten über https auszuliefern. Was wer auch immer mit der Information „Oh, Herr S. liest den spannenden Beitrag über die Migration einer Website hin zu WordPress“ anfangen soll, ist zwar zweifelhaft. Es ist aber schlichtweg einfacher, nicht nur die Seiten dann weiterzuleiten, in denen sensible Daten erhoben oder ausgegeben werden, sondern gleich die komplette Website.

Login und Registrierung

Da es auf der alten Website bereits seit Monaten Probleme beim Login gibt, hat das auch auf der neuen Seite nicht höchste Priorität. Wer die gewünschten Daten oder Informationen nicht in seinem kostenlosen Account vorfindet, kann sich einfach per E-Mail oder Telefon an mich wenden.

Registrierung und Login sollten aber spätestens bis zum nächsten Schritt einsatzbereit sein. Für den Zugriff auf Updates nach Erhalt eines entsprechenden Newsletters muss der Lizenzinhaber selbständig auf Downloads zugreifen können und im Zweifelsfall seinen nicht mehr vorliegenden Update-Code anfordern können.

Dafür muss der Login-Bereich noch nicht vollumfänglich bereitstehen. Das Werbekampagnen-Management beispielsweise ist reine Zukunftsmusik – wenn überhaupt. Daher wird der Login-Bereich sukzessive um genau die Bereiche erweitert, von denen ein verstärktes Interesse der Benutzer zu erwarten ist.

Software-Updates, Inhalte aktualisieren

Je nachdem, wann der Zeitpunkt für den Launch der neuen  Website sein wird, habe ich Updates mehr oder weniger vielen Software-Produkten fertig in der Schublade. Sollte den Text zufällig jemand lesen: Wenn Sie eine PHP-7-kompatible Version der PayPerSale-Software benötigen, schreiben Sie mir bitte einfach kurz eine E-Mail.

Je nach Auftragslage variierend könnten dann etwa im 2-Wochen-Rhythmus Updates veröffentlicht werden. Dazu müssen entsprechende Anleitungen erstellt werden, der Newsletterversand inkl. Abbestellen-Funktion muss laufen und evtl. auch schon eine automatische Rückläufer-Behandlung. Und natürlich das Wichtigste: Erkennung von Lizenz-Inhabern und Bereitstellung der Downloads.

Neue Produkte und Services

Die Zufriedenheit von Bestandskunden zu gewährleisten hat höchste Priorität. Die Präsentation neuer Produkte und Dienstleistungen ist absolut nachrangig.

Fakt ist aber auch, dass der Relaunch der Website gleichzeitig der Startschuss für die Testphase einer ganzen Reihe von WordPress-Plugins ist. Der größte Teil davon ist zur kostenlosen Bereitstellung vorgesehen. Das bedeutet: Viel Arbeit für Beschreibungen und Anleitungen, Kosten für Übersetzungen und Grafikarbeiten. Nach der Veröffentlichung folgen Support-Anfragen und Bugfixes. Einnahmen: Keine. Darüber muss ich fast nochmal nachdenken.

Und jetzt doch noch Zeitangaben

Den Relaunch, d.h. den ersten Schritt, möchte ich auf jeden Fall noch in der ersten Jahreshälfte 2017 vollziehen. Ein Traum wäre, wenn es noch im Mai klappen würde. Nochmal: Kundenaufträge haben Vorrang und da gibt es im Moment nicht wenige.

Alle weiteren genannten Punkte können dann „gemütlich“ über die zweite Jahreshälfte verteilt werden.

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